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	<title>blog.planet-br.com &#187; IPCC</title>
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	<description>planet-BR's Wissenschafts-Blog</description>
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		<title>Weitere Klimakonferenz gescheitert</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[IPCC]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltklimagipfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hätte es gedacht: Diejenigen, die es maßgeblich zu verantworten haben, dass sich in der Klimapolitik nichts Bahnbrechendes tut, sind wieder einmal zu keinem konstruktiven Ergebnis gelangt. Rund vier Monate vor dem nächsten Weltklimagipfel, der diesen Dezember in Kopenhagen tagen wird, fand in der Woche vom 10. bis zum 14. August in Bonn nämlich eins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hätte es gedacht: Diejenigen, die es maßgeblich zu verantworten haben, dass sich in der Klimapolitik nichts Bahnbrechendes tut, sind wieder einmal zu keinem konstruktiven Ergebnis gelangt.</p>
<p>Rund vier Monate vor dem <a title="Konferenz zum Klimawandel der Vereinten Nationen vom 07.-18.12.09" href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">nächsten Weltklimagipfel</a>, der diesen Dezember in Kopenhagen tagen wird, fand in der Woche vom 10. bis zum 14. August in Bonn nämlich eins der noch verbliebenen drei Vortreffen internationaler Vertreter zur Vorbereitung der Klimakonferenz im Dezember statt. Auf dieser soll ein Nachfolgeabkommen zur Reduktion der weltweiten Treibhausgasemissionen für alle Länder nach Ablauf des Kyoto-Protokolls 2012 abgeschlossen werden.<br />
Weitere Vortreffen sollen im September in Bangkok und im November in Barcelona stattfinden.<br />
Auf dem Treffen in Bonn berieten etwa 2400 internationale Delegierte der verschiedenen Länder über den Verhandlungstext für die Weltklimakonferenz. </p>
<p>Doch wie von <a title="Artikel Spiegel Online vom 14.08.09" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,642559,00.html" target="_blank">Spiegel Online </a>berichtet wird, ist das Treffen in Bonn leider ohne Ergebnis geblieben.  Aus anderer <a title="Bericht von pro-physik.de" href="http://www.pro-physik.de/Phy/print.do?laid=12089" target="_blank">Quelle</a> heißt es sogar, dass „harte Fronten zu einer Blockade der Verhandlungen geführt“ hätten.</p>
<p>Es scheint wohl auch immer noch nicht klar zu sein, ob auf der Weltklimakonferenz in vier Monaten überhaupt für alle Länder rechtlich verbindliche Werte für die Reduktion der <br /> CO<sub>2</sub>-Emissionen festgelegt werden sollen.<br />
Insbesondere der größte Treibhausgasemittent der Welt China, wie auch Indien, wehren sich immer noch gegen rechtlich bindende Ziele zur Kohlendioxidemissionsreduzierung,<br />
obwohl es doch auch ein paar <a title="Artikel Spiegel Online vom 18.08.09" href="http://www.spiegel.de:80/wissenschaft/natur/0,1518,643417,00.html" target="_blank">positive Signale </a>aus China gibt.</p>
<p>Am <a title="Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten?" href="http://blog.planet-br.com/?p=327" target="_blank">07.08.09</a> hatte ich auf einen neueren Bericht zum Klimawandel aufmerksam gemacht, der eine Art Update des 4. IPCC Reports von 2007 darstellt und der als Vorbereitung für diesen kommenden Weltklimagipfel gedacht ist.<br />
Dieser Bericht führt einem noch einmal und noch alarmierender als noch der IPCC Report vor Augen, dass de fakto keine Zeit mehr bleibt, noch abzuwarten, wenn wir die globale Erwärmung noch auf unter 2° C begrenzen wollen und damit unumkehrbare katastrophale Konsequenzen des Klimawandels noch zu verhindern.</p>
<p>Angesichts der offensichtlichen dramatischen Situation, in der sich dieser Planet befindet, ist es wieder einmal erschreckend, wie mit dieser Erkenntnis umgegangen wird.<br />
Die Zukunft unseres Planeten und aller Lebensformen auf ihm ist nicht vorherbestimmt.<br />
Wir können so weitermachen wie bisher. Doch dann steuern wir auf dem besten Weg hinein in die Katastrophe.<br />
Es besteht andererseits aber noch die Möglichkeit, eine lebenswerte Zukunft für uns und zukünftige Generationen und Lebewesen auf der Erde zu gestalten.<br />
Dieses erfordert hohes Engagement aller Menschen auf der Erde, aber insbesondere<br />
derjenigen, die auf höchster politischer Ebene die größten Entscheidungsmöglichkeiten besitzen.</p>
<p><em><strong>Worauf warten diejenigen, die es in der Hand haben oder haben sollten, eigentlich noch?</strong></em></p>
<p>Selbst der Chef des UNO-Klimasekretariats Yvo de Boer warnt offenbar mittlerweile vor einem &#8220;globalen Desaster&#8221;, wie es auf Spiegel Online heißt, wenn die Parteien sich nicht bald einigen.<br />
Dann würde wohl auch die nächste Weltklimakonferenz wieder einmal im Sande verlaufen, was alleine schon einer Katastrophe gleichkäme.</p>
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		<title>Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten?</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=327</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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		<description><![CDATA[Spätestens seit dem 4. Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) von 2007 ist klar, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Dass der Klimawandel aber bereits jetzt schon Ausmaße angenommen hat, die unumkehrbare katastrophale Konsequenzen für das Klima auf der Erde und somit auch für uns und die Lebensbedingungen auf diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit dem <a title="IPCC Fourth Assessment Report" href="http://www.ipcc.ch/publications_and_data/publications_ipcc_fourth_assessment_report_synthesis_report.htm" target="_blank">4. Bericht des Weltklimarates</a> der Vereinten Nationen IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) von 2007 ist klar, dass der Klimawandel menschengemacht ist.<br />
Dass der Klimawandel aber bereits jetzt schon Ausmaße angenommen hat, die unumkehrbare katastrophale Konsequenzen für das Klima auf der Erde und somit auch für uns und die Lebensbedingungen auf diesem Planeten unausweichlich machen, offenbart nun ein neuer Bericht, der im Juni in Brüssel von internationalen Klimaforschern vorgestellt wurde und der als eine Art Folgereport oder Update des 4. Berichts des Weltklimarates angesehen wird: der &#8221;<a title="Synthesis Report on Climate Change" href="http://www.pik-potsdam.de/news/press-releases/files/synthesis-report-web.pdf/view" target="_blank">Synthesis Report</a> on Climate Change&#8221;. In diesem neuen Bericht scheint man nun zum ersten Mal das zu lesen, was man intuitiv schon längst geglaubt und befürchtet hat, nämlich dass es eigentlich schon zu spät ist und dass wir im Prinzip gar keine Zeit mehr haben, irreversible Konsequenzen des Klimawandels überhaupt noch zu verhindern.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><img height="407" width="290" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/08/klimimandscharo3.jpg" title="Abschmelzen des Eises auf dem Kilimandscharo" />
<div class="postimgcapt">Ein deutlich sichtbares und dramatisches Anzeichen für <br />den Klimawandel stellt das rapide Abschmelzen des Eises <br />auf der Erde dar. Nicht nur an den Polen schmilzt das Eis. <br />Fast alle Berggletscher der Erde sind dabei abzuschmelzen, <br />so auch auf dem afrikanischen Kilimandscharo in <br />Tansania, der hier zu sehen ist. Die obere Luftaufnahme <br />stammt aus dem Jahr 1993, die untere aus dem Jahr 2000.<br />Der extreme Eisschwund ist deutlich erkennbar.<br />[Quelle: AFP]</div>
</div>
</div>
<p>Seit dem Klimareport von 2007 gibt es zahlreiche neue Forschungsergebnisse hinsichtlich des menschlichen Einflusses auf das Klima dieser Erde, die Auswirkungen eines veränderten Klimas auf die Gesellschaft und die Umwelt und die Reaktionen, die nötig sind, um die schlimmsten Konsequenzen des Klimawandels noch aufzuhalten.<br />
Um die neuen Forschungsergebnisse zusammenzutragen und zu bündeln, haben sich führende Klimawissenschaftler im März dieses Jahres in Kopenhagen auf einem Kongress mit dem Thema „Klimawandel: Globale Risiken, Herausforderungen und Entscheidungen&#8221; zusammengefunden.<br />
Rund 2500 Teilnehmer aus 80 Ländern waren zugegen, davon vorwiegend Wissenschaftler und Forscher, viele von ihnen trugen bereits zum 4. IPCC Report bei.</p>
<p>Der 39-seitige &#8220;Synthese-Report&#8221; wurde von einem 12-köpfigen internationalen Forscherteam verfasst auf der Grundlage von mehr als 1400 wissenschaftlichen Fachvorträgen. Unter den Verfassern ist auch der ehemalige Chefökonom der Weltbank Nicolas Stern, der 2006 bereits mit der Veröffentlichung seines „Stern-Berichts&#8221; über die Kosten des Klima-<br />
wandels großes Aufsehen erregt hatte.</p>
<p>Immer wieder heißt es: Es gibt eine bestimmte Grenze der globalen Temperaturerhöhung, die nicht überschritten werden darf, eine Art „Umkehrpunkt&#8221;, wie es auch in dem Synthese-Report heißt, ab dem irreversible, nicht mehr umkehrbare Klimaveränderungen eintreten könnten. Diese Temperatur wird auf 2°C geschätzt.<br />
Aber immer wieder hieß es auch, dass wir noch Zeit haben &#8211; vielleicht noch etwa 10 Jahre -, um dieses Ziel u. a. durch eine langfristige CO<sub>2</sub>-Emissions-Reduzierung noch in den Griff zu bekommen.<br />
Die mittlere globale Temperaturerhöhung liegt derzeit bei etwa 0.7°C über dem Wert vor der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert.<br />
Der neue Bericht lässt die Hoffnung, noch unter 2°C Erderwärmung bleiben zu können, nun eher schwinden.</p>
<p>Laut dem neuen Report könnten die derzeitigen weltweiten Kohlendioxidemissionen und Emissionen anderer Klimagase wie Methan und Lachgas zusammen genommen bereits ausreichen, um sogar eine Temperaturerhöhung von 2 &#8211; 2.4°C zu erzielen.</p>
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		<title>Endzeitstimmung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[IPCC]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der bekannte Wissenschaftler und Publizist Hoimar von Ditfurth in seinem Bestseller &#8220;So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen&#8221; formuliert, wie es um uns und unseren Planeten steht, Worte, die auch unsere heutige Situation kaum treffender beschreiben könnten. So heißt es in der Einleitung seines Buches, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der bekannte Wissenschaftler und Publizist Hoimar von Ditfurth in seinem Bestseller &#8220;So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen&#8221; formuliert, wie es um uns und unseren Planeten steht, Worte, die auch unsere heutige Situation kaum treffender beschreiben könnten. So heißt es in der Einleitung seines Buches, die mit dem Titel &#8220;Endzeit ?&#8221; betitelt ist:</p>
<p><strong><em><span style="font-size: small;"><span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">&#8220;Es steht nicht gut um uns. Die Hoffnung, dass wir noch einmal, und sei es um Haaresbreite, davonkommen könnten, muss als kühn bezeichnet werden. Wer sich die Mühe macht, die überall schon erkennbaren Symptome der beginnenden Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen, kann sich der Einsicht nicht verschließen, dass die Chancen unseres Geschlechts, die nächsten beiden Generationen heil zu überstehen, verzweifelt klein sind.<br />
Das eigentümlichste an der Situation ist die Tatsache, dass fast niemand die Gefahr wahrhaben will. Wir werden daher, aller Voraussicht nach, als die Generation in die Geschichte eingehen, die sich über den Ernst der Lage hätte im klaren sein müssen, in deren Händen auch die Möglichkeit gelegen hätte, das Blatt noch in letzter Minute zu wenden, und die vor dieser Aufgabe versagt hat.<br />
Darum werden unsere Kinder die Zeitgenossen der Katastrophe sein und unsere Enkel uns verfluchen &#8211; soweit sie dazu noch alt genug werden.&#8221;</span></em></strong> <span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><span style="font-size: small;"></p>
<p>Damals warnte Hoimar von Ditfurth schon vor einem &#8220;<em>Zusammenbruch der Biosphäre</em>&#8221; auf unserem Planeten. Traurige Wahrheit ist, dass sich über 20 Jahre nach Erscheinen von Ditfurths Buch die Situation noch wesentlich verschärft hat.  </p>
<p>Die Unmengen an Kohlendioxid, die wir u. a. durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, -gas und Kohle tagtäglich in die Atmosphäre entlassen und die sich dort anreichern, führen dazu, dass der natürliche Treibhauseffekt verstärkt wird, die globalen Temperaturen immer mehr ansteigen und sich das Erdklima nachhaltig verändert.<br />
Welche immensen Probleme dies für unseren Planeten und damit auch für uns und alle anderen Lebewesen auf der Erde mit sich bringt, hat uns spätestens der neue Klimareport des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) aus dem Jahr 2007 drastisch vor Augen geführt.</p>
<p>Seit dem Beginn der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert steigt der CO<sub>2</sub>–Gehalt in der Atmosphäre in beispiellosem Tempo, der heutige Wert liegt etwa 40 % über dem Wert der CO<sub>2</sub>–Konzentration um das Jahr 1750.<br />
2005 wurden durch die Verbrennung fossiler Energieträger weltweit rund 27 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre entlassen, und dieser Betrag steigt Jahr für Jahr, 2007 waren es bereits an die 29 Milliarden Tonnen.</p>
<p>Die globale Erwärmung stellt das zerstörerischste und gleichzeitig wohl schwierigste Problem unserer Zeit dar, denn bereits kleine Veränderungen der globalen Temperaturen haben tief greifende Auswirkungen auf das komplizierte Klimagleichgewicht.<br />
Durch die Erderwärmung schmilzt das Eis an den Polkappen in rasantem Tempo, fast alle Gletscher auf der Erde sind bereits dabei abzuschmelzen. Folge ist ein Anstieg des Meeresspiegels, der weltweit bis zu mehreren Metern betragen könnte.<br />
Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Überflutungen und Hurricans nehmen zu. Menschliche Lebensräume und Ökosysteme werden sich unter dem Einfluss der globalen Erwärmung in der Zukunft verändern. Ein extremes Artensterben wird die Folge sein: Laut Wissenschaftlermeinung sind als Folge des Klimawandels ungefähr 20-30 % aller Pflanzen- und Tierspezies vom Aussterben bedroht.</p>
<p>Wie der neue Klimareport beschreibt, werden ab einer gewissen CO<sub>2</sub>-Konzentration die Folgen nicht nur bedrohlich sein, sondern ins Katastrophale umschlagen, wobei mit irreversiblen Klimaveränderungen zu rechnen ist. Frage ist nur, wann dies sein wird und wie schnell die Menschheit gegensteuern muss, um dies noch zu verhindern.<br />
Die IPCC-Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine globale Erwärmung bzw. Temperaturerhöhung um mehr als 2°C nicht erreicht werden darf, um katastrophale Konsequenzen noch zu verhindern. Um aber die 2°C nicht zu überschreiten, ist ein schnelles Handeln vonnöten,<br />
denn einige vom IPCC aufgezeigte Szenarien zeigen, dass ein Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen nur noch bis zum Jahr 2015 erfolgen darf bzw. dann ein Maximum erreicht sein muss, ab dem die Emissionen nur noch sinken dürfen.<br />
Wir sind schon längst an einem Punkt angekommen, wo wir die Augen nicht mehr verschließen dürfen, wo wir schnell handeln müssen, um die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten auch für folgende Generationen und die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Wir sägen auch an dem Ast, auf dem wir selber sitzen, an der Stabilität der irdischen Biosphäre, die sich durch unser Einwirken noch auf ein anderes gesünderes Gleichgewicht einpendeln könnte.</p>
<p>Um mit Hoimar von Ditfurths Worten zu sprechen:<br />
<strong>Wir müssen endlich die Gefahr wahrhaben wollen!</strong></p>
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