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	<title>blog.planet-br.com &#187; Meteore</title>
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	<description>planet-BR's Wissenschafts-Blog</description>
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		<title>Jahreseinstieg mit dem Sternschnuppenstrom der Quadrantiden</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=3182</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 02:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Meteore]]></category>
		<category><![CDATA[Quantaniden]]></category>

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		<description><![CDATA[Frühaufsteher sollten heute zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr in den Himmel blicken. Dann ist es wieder soweit. Wieder einmal wird ein Sternschnuppenstrom zu beobachten sein, diesmal zwar ein weniger bekannter, aber dennoch einer der stärksten des Jahres. Das neue Jahr beginnt mit dem Meteorstrom der Quadrantiden, der heute Morgen sein Maximum erreicht. Die Perseiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frühaufsteher sollten heute zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr in den Himmel blicken.<br />
Dann ist es wieder soweit. Wieder einmal wird ein Sternschnuppenstrom zu beobachten sein, diesmal zwar ein weniger bekannter, aber dennoch einer der stärksten des Jahres.<br />
Das neue Jahr beginnt mit dem Meteorstrom der Quadrantiden, der heute Morgen sein Maximum erreicht.<br />
Die  <a title="Sternschnuppenstrom der Perseiden" href=" http://blog.planet-br.com/?p=3098" target="_blank">Perseiden</a>, die Leoniden und auch die Geminiden sind einem sicher noch bekannt.<br />
Aber von den Quadrantiden haben weitaus weniger schon einmal gehört.<br />
Diese Sternschnuppen sind nach einem Sternbild benannt, das in modernen Sternkarten nicht mehr auftaucht, das Sternbild Mauerquadrant (lat.: Quadrans Muralis).<br />
Der Radiant, der Punkt am Himmel, von dem die Sternschnuppen scheinbar ausgehen, liegt in diesem Sternbild, das ursprünglich zwischen den Sternbildern Drache und Bärenhüter (Bootes) lag, zwischenzeitlich aber in letzteres mit einbezogen wurde.</p>
<p>Die Quadrantiden weisen ein sehr kurzes, aber intensives Maximum auf, bei dem durchschnittlich 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten sind, manchmal sogar bis zu 200.<br />
Allerdings nur in den Stunden um das Maximum herum ist mit einer erhöhten Sternschnuppenrate zu rechnen.<br />
Gemäß Berechnungen im Rahmen des <a title="Webseite des Internationalen Projekts für Radio Meteor Beobachtungen" href="http://www.amro-net.jp/meteor-info/01_quadra.htm" target="_blank">Internationalen Projekts für Radio Meteor Beobachtungen</a> tritt das Maximum der Quadrantiden, für das dieses Jahr um die 120 Sternschnuppen pro Stunde vorausgesagt werden, um 08:20 Uhr MEZ ein. Da es dann bereits zu hell sein wird, um überhaupt Sternschnuppen zu sehen, ist die beste Zeit der Beobachtung heute zwischen 06:00 Uhr und 06:30 Uhr MEZ.</p>
<p>Doch wo kommen die Quadrantiden her, die erstmals im Jahr 1825 beobachtet wurden?<br />
Nicht nur, dass sie nach einem Sternbild benannt sind, das nicht mehr existiert, auch ihr Ursprung war bis vor wenigen Jahren noch nicht bekannt.</p>
<p>Der Astronom <a title="Offizielle Webseite von Peter Jenniskens am Carl Sagan Center, dem SETI Institut" href=" http://leonid.arc.nasa.gov/pjenniskens.html" target="_blank">Peter Jenniskens</a>, ein Experte in Sachen Meteorschauer, identifizierte den Mutterkörper der Quadrantiden, einen Asteroiden namens 2003 EH1.<br />
Entdeckt wurde er am 6. März 2003, und seine Bahnparameter stimmen gut mit denen der Quadrantiden überein.<br />
2003 EH1 stellt das nicht mehr aktive Überbleibsel eines ehemals viel größeren Kometenkerns dar, der auseinandergefallen ist, wobei neben 2003 EH1 auch die Quadrantiden entstanden sein sollen.<br />
So wären die Sternschnuppen der Quadrantiden dann nichts anderes als die winzigen Staubpartikel, die nach dem Auseinanderbrechen des Kometen entstanden sind und seitdem die Sonne umkreisen. Am Ende ihrer langen Reise, auf der sie mit einer Geschwindigkeit von etwa 140.000 km pro Stunde unterwegs sind, dringen sie in die Erdatmosphäre ein und verglühen, rund 80 km über dem Erdboden.</p>
<p>Und hier finden Sie noch einen Artikel zum Thema in <a title="Webseite von Sky &#038; Telescope" href="http://www.skyandtelescope.com/about/pressreleases/136399178.html" target="_blank">Sky &#038; Telescope</a> mit einer Illustration zum Auffinden des Radianten der Quadrantiden.</p>
<p>[<em>Blogbeitrag von A. Ewers</em>]</p>
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		<title>Sternschnuppenstrom der Perseiden</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=3098</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 13:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Meteore]]></category>
		<category><![CDATA[Perseiden]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es das Wetter zulässt, können Sie in den folgenden Nächten noch Sternschnuppen beobachten, aus einem der stärksten Sternschnuppenströme des Jahres und dem wohl bekanntesten aller Meteorschauer, den Perseiden. Der Sternschnuppenstrom hatte sein Maximum zwar bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. August, an dem um die 100 Sternschnuppen pro Stunde erwartet wurden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es das Wetter zulässt, können Sie in den folgenden Nächten noch Sternschnuppen beobachten, aus einem der stärksten Sternschnuppenströme des Jahres und dem wohl bekanntesten aller Meteorschauer, den Perseiden. </p>
<p>Der Sternschnuppenstrom hatte sein Maximum zwar bereits in der Nacht vom 12. auf den 13. August, an dem um die 100 Sternschnuppen pro Stunde erwartet wurden.<br />
Doch dieses Jahr war die Ausbeute etwas spärlich &#8211; nur höchstens 60 pro Stunde &#8211; wegen des schlechten Wetters, und da der Zeitraum des Maximums dieses Jahr genau auf den Vollmondtermin fiel.<br />
Der Großteil der Sternschnuppen wurde vom grellen Licht des Monds überstrahlt.<br />
Aber auch um das Maximum herum können noch Sternschnuppen aus dem Strom beobachtet werden, wenn auch noch weniger pro Stunde.<br />
An der nördlichen Hemisphäre ist der Perseiden-Strom zwischen etwa dem 23. Juli und dem 24. August beobachtbar.</p>
<div class="paright">
<div class="postimgr"><a title="Radiant der Perseiden im Sternbild Perseus [Quelle: www.imo.net]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2011/08/perseids_map-big.jpg" alt="perseids_map-big"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2011/08/perseids_map-thumb.jpg" alt="perseids_map-thumb" /></a>
<div class="postimgcapt">Sternbild Perseus</div>
</div>
</div>
<p>Die Perseiden sind nach dem Sternbild benannt, in dem sie auftreten. Der sog. Radiant, der Punkt der Himmelssphäre, von dem die Meteore scheinbar ausgehen, liegt im Sternbild Perseus, das nach dem griechischen Helden Perseus, dem Sohn des Zeus, benannt ist.<br />
Da die Perseiden um den 10. August herum auftreten, dem Namenstag des Märtyrers Laurentius, werden sie im Volksmund auch &#8220;Tränen des Laurentius&#8221; genannt.</p>
<p><strong>Was sind überhaupt Meteore? </strong></p>
<p>Der Name Meteor stammt aus dem Griechischen: &#8220;meteoros&#8221; bedeutet &#8220;in der Luft schwebend, in die Höhe gehoben&#8221; oder &#8220;meteoron&#8221;: &#8220;Himmelserscheinung, Lufterscheinung&#8221;.<br />
Ein Meteor bezeichnet die Lichterscheinung, die beim Eindringen kosmischer Kleinkörper, sog. Meteoriden, von nur wenigen Millimetern Größe in die Erdatmosphäre entsteht. Das Aufleuchten eines Meteors beginnt in einer Höhe zwischen 300 und 100 km. Abhängig von der Anfangsgröße der eintretenden Teilchen erlöschen Meteore meistens in Höhen von 80-30 km über dem Erdboden wieder.<br />
Tritt ein kosmisches Staubkörnchen mit hoher Geschwindigkeit – bei den Perseiden liegen mittlere Geschwindigkeiten von rund 60 km/s vor &#8211; in die obere Erdatmosphäre ein, werden durch die Zusammenstöße der Staubkörner mit den Luftmolekülen aus den Luftatomen Elektronen herausgeschlagen. Die Luftatome werden ionisiert, d. h. Elektronen und Atomkerne werden getrennt. Bei der anschließenden Wiedervereinigung, dem Wiedereinfang der Elektronen wird Energie in Form von Licht abgegeben (Rekombinationsleuchten).<br />
Bei den Zusammenstößen können auch Elektronen von Luftatomen auf höhere Energieniveaus gehoben werden. Fallen die Elektronen dann wieder auf niedrigere Energieniveaus zurück, wird die dabei freigesetzte Energie als Licht abgestrahlt.</p>
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