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In den nÀchsten 10 Jahren keine Hoffnung


Deshalb Ă€ußerte sich auch der Ende Juni aus seinem Amt scheidende Chef des UN-Klimasekretariats Yvo de Boer zum Ende der Konferenz sehr pessimistisch:
“In den nĂ€chsten zehn Jahren wird es nicht mehr zu schaffen sein, den Treibhausgas-Anstieg aufzuhalten.”

In der offiziellen PresseerklĂ€rung zur Konferenz werden denn auch die Worte von Yvo de Boer, die er auf der abschließenden Pressekonferenz (siehe Video unten) kundtat, noch einmal zitiert:

“Tatsache ist, dass die Selbstverpflichtungen der IndustrielĂ€nder weit unterhalb des
-25-40 % -Ziels liegen, welches fĂŒr den IPCC unabdingbar ist, wenn es um eine Chance von
50 % geht, die globale Temperaturerhöhung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. …. Man nehme alle derzeit vorliegenden Selbstverpflichtungen und PlĂ€ne aller LĂ€nder, und wir werden trotzdem den Anstieg der Emissionen in den nĂ€chsten 10 Jahren nicht aufhalten können.”

Die Selbstverpflichtungen der reichen LĂ€nder wĂŒrden zusammen genommen sogar zu einer Erhöhung der Emissionen von ungefĂ€hr 12-19 % bezogen auf das Jahr 1990 fĂŒhren.

Weitere UN-Klimatreffen vor CancĂșn sollen vom 2. bis 6. August in Bonn und im Oktober in Peking stattfinden. Man fragt sich nur, was auf diesen Treffen ĂŒberhaupt noch besprochen werden soll, sind zentrale Fragen doch immer noch weitgehend ungeklĂ€rt und wenig konkret.
Der ernsthafte politische Wille fehlt ohnehin!


Pressekonferenz zum Abschluss der UN-Klimakonferenz in Bonn am 11. Juni 2010. PresseerklÀrung des Chefs des UN-Weltklimarats Yvo de Boer.


[Blogbeitrag von A. Ewers]

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