<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blog.planet-br.com &#187; Klimawandel</title>
	<atom:link href="http://blog.planet-br.com/?cat=22&#038;feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.planet-br.com</link>
	<description>planet-BR's Wissenschafts-Blog</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Aug 2018 14:02:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
		<item>
		<title>Wasser auf die Mühlen der Klimawandelskeptiker</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=1856</link>
		<comments>http://blog.planet-br.com/?p=1856#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Himalaya]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.planet-br.com/?p=1856</guid>
		<description><![CDATA[Im vierten Bericht des Weltklimarats von 2007 heißt es, dass durch den Klimawandel die meisten Gletscher des Himalaya bis 2035 abgeschmolzen sein könnten, eine Prognose, die nach heftigen Diskussionen nun vom IPCC wieder zurückgenommen wurde! Schon Al Gore hat in seinem berühmten Buch „Eine unbequeme Wahrheit“ davor gewarnt, dass bedingt durch den Klimawandel fast alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vierten Bericht des Weltklimarats von 2007 heißt es, dass durch den Klimawandel die meisten Gletscher des Himalaya bis 2035 abgeschmolzen sein könnten, eine Prognose, die nach heftigen Diskussionen nun vom IPCC wieder zurückgenommen wurde! </p>
<p>Schon Al Gore hat in seinem berühmten Buch „Eine unbequeme Wahrheit“ davor gewarnt, dass bedingt durch den Klimawandel fast alle Gletscher auf der Erde im Begriff sind abzuschmelzen. Das ist Fakt und wird auch von keinem Wissenschaftler mehr ernsthaft bezweifelt. Ähnlich dem immer schneller schwindenden Eis an den Polkappen der Erde, wobei die <a title="Arktis in 10 Jahren im Sommer eisfrei?" href="http://blog.planet-br.com/?p=1816" target="_blank">Arktis</a> einen besonderen Brennpunkt darstellt, sind auch die Gletscher auf der Erde durch die steigenden globalen Temperaturen massiv gefährdet.</p>
<p>Gletscher entstehen, wenn Schnee lange genug an einem Ort verbleibt, durch weiteren Schneefall immer stärker komprimiert wird, um dann zu Eis zu werden, zu oft riesigen dicken Eismassen.<br />
Damit sich immer mehr Schnee ansammeln kann und andererseits nicht zu viel Schnee oder Eis wieder abschmilzt, befinden sich Gletscher in der Regel entweder in höher gelegenen Bergregionen oder im Bereich der Pole der Erde, wo im Winter viel Schnee fällt und im Sommer kühle Temperaturen vorherrschen.<br />
Derzeit sind weltweit etwa 10 % der Landfläche der Erde mit Gletschern bedeckt.<br />
Die meisten Gletscher sind in den Polarregionen, in der Antarktis und Grönland, zu finden, aber es existieren Gletscher auf fast jedem Kontinent.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a title="Die Gletscher der höchsten Gebirgskette der Welt, des Himalaya. [Quelle: www.meridian.de]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/01/himalaya-big.jpg" alt=""><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/01/himalaya-thumb.jpg" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Die Himalaya-Gletscher</div>
</div>
</div>
<p>Auch das weltgrößte und höchste Gebirgssystem der Welt, der Himalaya, welcher den indischen Subkontinent gegen das Hochland von Tibet und Zentralasien begrenzt, beherbergt viele Tausend Gletscher.<br />
So ist auch sein Name treffend, bedeutet Himalaya in Sanskrit doch soviel wie: &#8220;Dort, wo der Schnee wohnt.&#8221;<br />
Als Frischwasserspeicher garantieren die Gletscher des Himalaya die Trinkwasserversorgung von Hunderten Millionen Menschen in Asien, vor allem in Indien und China.<br />
Schmelzen die Gletscher komplett ab, so ist die gesamte Wasserversorgung der Region gefährdet.</p>
<p>Gletschereis kann normalerweise mehrere Hundert bis mehrere Hunderttausend Jahre überdauern. Doch durch den Klimawandel und die steigenden globalen Temperaturen sind die Gletscher der Erde nun dabei abzuschmelzen.<br />
Die starke Reaktion vieler Gletscher bereits auf die relativ geringe globale Erwärmung<br />
von derzeit 0,8 °C lässt bereits erahnen, dass bei einer globalen Erwärmung um mehrere Grad die meisten Gebirgsgletscher der Welt verschwinden werden.</p>
<p>Die Frage des kompletten Abschmelzens und bis wann stellt sich auch bei den zahlreichen Himalaya-Gletschern. Die Forscher des Weltklimarats hatten diese Problematik als so eklatant angesehen, dass sie ihr in ihrem vierten Sachstandsbericht von 2007 besondere Aufmerksamkeit zollten.<br />
Ihre Prognose ist unter heftigen Beschuss geraten.</p>
<p><strong>Worum geht es genau?</strong></p>
<p>Im vierten <a title="Webseite IPCC" href="http://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg2/en/ch10s10-6-2.html" target="_blank">Bericht</a> des Weltklimarats IPCC heißt es:</p>
<p><strong><em>&#8220;Die Gletscher des Himalaya schwinden schneller als in irgendeinem anderen Teil der Welt, und, wenn die derzeitige Rate sich so fortsetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bis zum Jahr 2035 oder vielleicht früher gänzlich verschwunden sein werden, sehr hoch, wenn die Erde sich mit der derzeitigen Rate weiter erwärmt. Ihre gesamte Fläche wird wahrscheinlich bis zum Jahr 2035 von den zur Zeit 500.000 auf 100.000 Quadratkilometer zusammenschrumpfen.&#8221;</em></strong></p>
<p>Als Quelle geben die IPCC Wissenschaftler hierbei eine <a title="Studie WWF 2005" href="http://assets.panda.org/downloads/himalayaglaciersreport2005.pdf" target="_blank">Studie</a> der Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF) von 2005 im Rahmen des WWF Nepal Programms an, die sich mit den Gletschern und ihrem Verschwinden in Nepal, Indien und China auseinandersetzte.<br />
In dem entsprechenden Bericht zur Studie befindet sich ein Satz, der dem Wortlaut im IPCC Bericht entspricht und als Zeitpunkt des kompletten Verschwindens der Himalaya-Gletscher auch die Jahreszahl 2035 angibt.<br />
Der WWF zitiert diese Zahlenangabe jedoch nur. Sie entspränge wiederum einer anderen Quelle, und zwar einem Bericht aus dem Jahr 1999 von der Arbeitsgruppe für himalayische Gletscherkunde (Working Group on Himalayan Glaciology, WGHG) der Internationalen Kommission für Schnee und Eis (ICSI).<br />
Erstaunlicherweise kommt genau diese Zahlenangabe aber in dem benannten Bericht überhaupt nicht vor.</p>
<p>Darüber hinaus wird in der WWF Studie Professor Syed Hasnain, der Chairman der ICSI, zitiert, der gegenüber dem New Scientist Magazin &#8211; wie in der Juni Ausgabe von 1999 veröffentlicht &#8211; gesagt haben soll, dass die meisten Gletscher in der himalayischen Region „innerhalb von 40 Jahren als eine Folge der globalen Erwärmung verschwinden werden“. Dies wurde allerdings nun vom WWF wieder zurückgenommen und als „unverlässlich“ angegeben.<br />
Außerdem verweist der WWF auf eine unpublizierte Studie von Hasnain. Doch auch in dieser kommt die Jahreszahl 2035 nicht vor!<br />
Wie <a title="Artikel Zeit Online vom 21.01.2010" href="http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-01/gletscherprognose-kritik" target="_blank">Zeit Online</a> berichtet, bestreitet Hasnain vor der Presse, jemals überhaupt eine Jahreszahl genannt zu haben. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.planet-br.com/?feed=rss2&#038;p=1856</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arktis in 10 Jahren im Sommer eisfrei ?</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=1816</link>
		<comments>http://blog.planet-br.com/?p=1816#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 14:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.planet-br.com/?p=1816</guid>
		<description><![CDATA[Die Menschheit produziert Unmengen an Kohlendioxid, die in die Erdatmosphäre geblasen durch den Treibhauseffekt die globalen Temperaturen immer mehr nach oben treiben. Das weiß mittlerweile fast jedes Kind, und auch dass dieser menschengemachte Klimawandel dramatische Konsequenzen mit sich bringt. Einige dieser Konsequenzen wie das rasante Abschmelzen des Eises auf der Erde sind bereits in vollem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschheit produziert Unmengen an Kohlendioxid, die in die Erdatmosphäre geblasen durch den Treibhauseffekt die globalen Temperaturen immer mehr nach oben treiben. Das weiß mittlerweile fast jedes Kind, und auch dass dieser menschengemachte Klimawandel dramatische Konsequenzen mit sich bringt.<br />
Einige dieser Konsequenzen wie das rasante Abschmelzen des Eises auf der Erde sind bereits in vollem Gange.<br />
Selbst bei der bisher gemessenen relativ mäßigen globalen Temperaturerhöhung von rund<br />
0,8 °C sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits in allen Teilen der Welt zu spüren und zu sehen. Fast alle Gletscher auf unserem Planeten sind dabei abzuschmelzen, so auch die <a title="Wasser auf die Mühlen der Klimawandelskeptiker" href="http://blog.planet-br.com/?p=1856" target="_blank">Himalaya-Gletscher</a>.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a title="Von 1979 bis 2007 ist das arktische Eis dramatisch zurückgegangen. [Quelle: NASA]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/10/arktis-1979-2007-big.jpg"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/10/arktis-1979-2007-thumb.jpg" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Schwund des arktischen Eises</div>
</div>
</div>
<p>Vor allem aber das &#8220;ewige&#8221; Eis an den Polkappen der Erde schwindet immer schneller dahin, denn die Erderwärmung macht sich an den Polen der Erde wesentlich stärker bemerkbar als irgendwo sonst auf der Welt. Dabei gilt insbesondere die Arktis als einer der Brennpunkte des Klimawandels: Kaum irgendwo sonst schreitet die Erderwärmung so rapide voran wie im hohen Norden. So berichtete die US-Wetterbehörde <a title="National Oceanic and Atmospheric Administration" href="http://www.noaa.gov" target="_blank">NOAA</a> (National Oceanic and Atmospheric Administration), dass die Temperaturen im Herbst 2008 in der Region 5 Grad über dem Durchschnitt lagen.</p>
<p>Im Gegensatz zum Südpol, wo sich das antarktische Eisschild befindet, liegt am geografischen Nordpol kein Kontinent, sondern der arktische Ozean, der von einer im Mittel mehrere Meter dicken Eisschicht bedeckt ist. Diese in der Regel mit Schnee bedeckte Eisschicht auf dem Ozean bewirkt, dass die aus dem Weltraum einfallende Sonnenstrahlung zu 70-80 % wieder in den Weltraum zurückreflektiert wird. Die weiße Farbe des Ozeans sorgt so mit dafür, dass es in der Arktis kalt bleibt.<br />
Aufgrund des Schmelzens des Eises ergibt sich aber nun eine andere Situation. Ohne Eis und Schnee auf dem Ozean kommt nämlich ein Rückkopplungseffekt zum Tragen, der zu einer noch stärkeren Erwärmung führt. </p>
<p>Liegt der Ozean frei, fehlt ihm die reflektierende Schutzschicht, dann wird der Großteil der einfallenden Sonnenstrahlung vom dunkleren Wasser des arktischen Ozeans absorbiert und heizt zunächst sich selbst und dann die Atmosphäre weiter auf. Durch Verdunstung gelangt immer mehr Wasserdampf in die Atmosphäre, das wie Kohlendioxid als Treibhausgas wirkt und die globalen Temperaturen weiter nach oben treibt. Außerdem übt das wärmer gewordene Wasser einen größeren Schmelzdruck auf das benachbarte Eis aus, wodurch dieses noch schneller abschmilzt.<br />
Diese sich immer mehr aufschaukelnde Rückkopplung führt dazu, dass sich die Erderwärmung mehr und mehr verstärkt. </p>
<div class="paright">
<div class="postimgr"><a title="Normalerweise ist der arktische Ozean im Winter großflächig mit Eis und Schnee bedeckt." rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/10/arktischerozean-neu-big1.jpg"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/10/arktischerozean-neu-thumb.jpg" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Arktischer Ozean</div>
</div>
</div>
<p>Lange Zeit war der arktische Ozean ganzjährig mit Eis und Schnee bedeckt. Seit über einem halben Jahrhundert wird aber eine Abnahme der Meereisfläche bedingt durch den Klimawandel beobachtet, die im Sommer am dramatischsten ist. Bei zunehmender Erderwärmung könnte bald der arktische Ozean im Sommer gänzlich eisfrei sein.</p>
<p>Am Ende des arktischen Winters, wenn die Ausdehnung der Eisdecke des arktischen Ozeans am größten ist, umfasst sie eine Fläche von bis zu 15 Millionen Quadratkilometern. Der Anteil der Eisdecke, die auch mehrere Jahre übersteht, ohne im Sommer komplett abzuschmelzen, sog. mehrjähriges mehrere Meter dickes Eis, geht aufgrund des zunehmenden Klimawandels immer mehr zurück. Was bleibt ist viel dünneres einjähriges Eis, welches im Sommer besonders stark gefährdet ist.<br />
Messungen des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) aus den USA zeigten, dass im März 2008 rund 70 % des Eises auf dem arktischen Ozean aus dünnem, einjährigem Eis bestanden, wodurch auch die Ausdehnung der Eisfläche immer mehr abnimmt.</p>
<p>Seit den 1970er Jahren ist die Sommerausdehnung des arktischen Meereises bereits um rund die Hälfte geschrumpft.<br />
Erst im <a title="Artikel Spiegel Online vom 18.09.2009" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,649834,00.html" target="_blank">September</a> (siehe auch <a title="Webseite der NASA" href="http://www.nasa.gov/topics/earth/features/seaicemin09.html" target="_blank">NASA Beitrag</a>) veröffentlichten Forscher des NSIDC Satellitendaten, die deutlich machten, dass das Meereis der Arktis in diesem Sommer auf den drittniedrigsten Stand seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen abgeschmolzen ist. Die Eisbedeckung im arktischen Ozean ist am Ende der warmen Sommermonate am 12. September auf eine Fläche von 5,1 Millionen Quadratkilometern zusammengeschrumpft. Der niedrigste Wert überhaupt von 4,1 Millionen Quadratkilometern wurde 2007 gemessen, der zweitniedrigste im Jahr 2008 (rund 4,5 Millionen Quadratkilometer). </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.planet-br.com/?feed=rss2&#038;p=1816</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klimakatastrophe nicht mehr aufzuhalten?</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=327</link>
		<comments>http://blog.planet-br.com/?p=327#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 14:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[IPCC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.planet-br.com/?p=327</guid>
		<description><![CDATA[Spätestens seit dem 4. Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) von 2007 ist klar, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Dass der Klimawandel aber bereits jetzt schon Ausmaße angenommen hat, die unumkehrbare katastrophale Konsequenzen für das Klima auf der Erde und somit auch für uns und die Lebensbedingungen auf diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spätestens seit dem <a title="IPCC Fourth Assessment Report" href="http://www.ipcc.ch/publications_and_data/publications_ipcc_fourth_assessment_report_synthesis_report.htm" target="_blank">4. Bericht des Weltklimarates</a> der Vereinten Nationen IPCC (Intergovernmental Panel for Climate Change) von 2007 ist klar, dass der Klimawandel menschengemacht ist.<br />
Dass der Klimawandel aber bereits jetzt schon Ausmaße angenommen hat, die unumkehrbare katastrophale Konsequenzen für das Klima auf der Erde und somit auch für uns und die Lebensbedingungen auf diesem Planeten unausweichlich machen, offenbart nun ein neuer Bericht, der im Juni in Brüssel von internationalen Klimaforschern vorgestellt wurde und der als eine Art Folgereport oder Update des 4. Berichts des Weltklimarates angesehen wird: der &#8221;<a title="Synthesis Report on Climate Change" href="http://www.pik-potsdam.de/news/press-releases/files/synthesis-report-web.pdf/view" target="_blank">Synthesis Report</a> on Climate Change&#8221;. In diesem neuen Bericht scheint man nun zum ersten Mal das zu lesen, was man intuitiv schon längst geglaubt und befürchtet hat, nämlich dass es eigentlich schon zu spät ist und dass wir im Prinzip gar keine Zeit mehr haben, irreversible Konsequenzen des Klimawandels überhaupt noch zu verhindern.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><img height="407" width="290" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/08/klimimandscharo3.jpg" title="Abschmelzen des Eises auf dem Kilimandscharo" />
<div class="postimgcapt">Ein deutlich sichtbares und dramatisches Anzeichen für <br />den Klimawandel stellt das rapide Abschmelzen des Eises <br />auf der Erde dar. Nicht nur an den Polen schmilzt das Eis. <br />Fast alle Berggletscher der Erde sind dabei abzuschmelzen, <br />so auch auf dem afrikanischen Kilimandscharo in <br />Tansania, der hier zu sehen ist. Die obere Luftaufnahme <br />stammt aus dem Jahr 1993, die untere aus dem Jahr 2000.<br />Der extreme Eisschwund ist deutlich erkennbar.<br />[Quelle: AFP]</div>
</div>
</div>
<p>Seit dem Klimareport von 2007 gibt es zahlreiche neue Forschungsergebnisse hinsichtlich des menschlichen Einflusses auf das Klima dieser Erde, die Auswirkungen eines veränderten Klimas auf die Gesellschaft und die Umwelt und die Reaktionen, die nötig sind, um die schlimmsten Konsequenzen des Klimawandels noch aufzuhalten.<br />
Um die neuen Forschungsergebnisse zusammenzutragen und zu bündeln, haben sich führende Klimawissenschaftler im März dieses Jahres in Kopenhagen auf einem Kongress mit dem Thema „Klimawandel: Globale Risiken, Herausforderungen und Entscheidungen&#8221; zusammengefunden.<br />
Rund 2500 Teilnehmer aus 80 Ländern waren zugegen, davon vorwiegend Wissenschaftler und Forscher, viele von ihnen trugen bereits zum 4. IPCC Report bei.</p>
<p>Der 39-seitige &#8220;Synthese-Report&#8221; wurde von einem 12-köpfigen internationalen Forscherteam verfasst auf der Grundlage von mehr als 1400 wissenschaftlichen Fachvorträgen. Unter den Verfassern ist auch der ehemalige Chefökonom der Weltbank Nicolas Stern, der 2006 bereits mit der Veröffentlichung seines „Stern-Berichts&#8221; über die Kosten des Klima-<br />
wandels großes Aufsehen erregt hatte.</p>
<p>Immer wieder heißt es: Es gibt eine bestimmte Grenze der globalen Temperaturerhöhung, die nicht überschritten werden darf, eine Art „Umkehrpunkt&#8221;, wie es auch in dem Synthese-Report heißt, ab dem irreversible, nicht mehr umkehrbare Klimaveränderungen eintreten könnten. Diese Temperatur wird auf 2°C geschätzt.<br />
Aber immer wieder hieß es auch, dass wir noch Zeit haben &#8211; vielleicht noch etwa 10 Jahre -, um dieses Ziel u. a. durch eine langfristige CO<sub>2</sub>-Emissions-Reduzierung noch in den Griff zu bekommen.<br />
Die mittlere globale Temperaturerhöhung liegt derzeit bei etwa 0.7°C über dem Wert vor der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert.<br />
Der neue Bericht lässt die Hoffnung, noch unter 2°C Erderwärmung bleiben zu können, nun eher schwinden.</p>
<p>Laut dem neuen Report könnten die derzeitigen weltweiten Kohlendioxidemissionen und Emissionen anderer Klimagase wie Methan und Lachgas zusammen genommen bereits ausreichen, um sogar eine Temperaturerhöhung von 2 &#8211; 2.4°C zu erzielen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.planet-br.com/?feed=rss2&#038;p=327</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Endzeitstimmung</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=67</link>
		<comments>http://blog.planet-br.com/?p=67#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[IPCC]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.planet-br.com/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der bekannte Wissenschaftler und Publizist Hoimar von Ditfurth in seinem Bestseller &#8220;So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen&#8221; formuliert, wie es um uns und unseren Planeten steht, Worte, die auch unsere heutige Situation kaum treffender beschreiben könnten. So heißt es in der Einleitung seines Buches, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat der bekannte Wissenschaftler und Publizist Hoimar von Ditfurth in seinem Bestseller &#8220;So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen&#8221; formuliert, wie es um uns und unseren Planeten steht, Worte, die auch unsere heutige Situation kaum treffender beschreiben könnten. So heißt es in der Einleitung seines Buches, die mit dem Titel &#8220;Endzeit ?&#8221; betitelt ist:</p>
<p><strong><em><span style="font-size: small;"><span><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;">&#8220;Es steht nicht gut um uns. Die Hoffnung, dass wir noch einmal, und sei es um Haaresbreite, davonkommen könnten, muss als kühn bezeichnet werden. Wer sich die Mühe macht, die überall schon erkennbaren Symptome der beginnenden Katastrophe zur Kenntnis zu nehmen, kann sich der Einsicht nicht verschließen, dass die Chancen unseres Geschlechts, die nächsten beiden Generationen heil zu überstehen, verzweifelt klein sind.<br />
Das eigentümlichste an der Situation ist die Tatsache, dass fast niemand die Gefahr wahrhaben will. Wir werden daher, aller Voraussicht nach, als die Generation in die Geschichte eingehen, die sich über den Ernst der Lage hätte im klaren sein müssen, in deren Händen auch die Möglichkeit gelegen hätte, das Blatt noch in letzter Minute zu wenden, und die vor dieser Aufgabe versagt hat.<br />
Darum werden unsere Kinder die Zeitgenossen der Katastrophe sein und unsere Enkel uns verfluchen &#8211; soweit sie dazu noch alt genug werden.&#8221;</span></em></strong> <span><span style="font-size: small;"><span style="font-family: trebuchet ms,geneva;"><span style="font-size: small;"></p>
<p>Damals warnte Hoimar von Ditfurth schon vor einem &#8220;<em>Zusammenbruch der Biosphäre</em>&#8221; auf unserem Planeten. Traurige Wahrheit ist, dass sich über 20 Jahre nach Erscheinen von Ditfurths Buch die Situation noch wesentlich verschärft hat.  </p>
<p>Die Unmengen an Kohlendioxid, die wir u. a. durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Erdöl, -gas und Kohle tagtäglich in die Atmosphäre entlassen und die sich dort anreichern, führen dazu, dass der natürliche Treibhauseffekt verstärkt wird, die globalen Temperaturen immer mehr ansteigen und sich das Erdklima nachhaltig verändert.<br />
Welche immensen Probleme dies für unseren Planeten und damit auch für uns und alle anderen Lebewesen auf der Erde mit sich bringt, hat uns spätestens der neue Klimareport des Weltklimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) aus dem Jahr 2007 drastisch vor Augen geführt.</p>
<p>Seit dem Beginn der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert steigt der CO<sub>2</sub>–Gehalt in der Atmosphäre in beispiellosem Tempo, der heutige Wert liegt etwa 40 % über dem Wert der CO<sub>2</sub>–Konzentration um das Jahr 1750.<br />
2005 wurden durch die Verbrennung fossiler Energieträger weltweit rund 27 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre entlassen, und dieser Betrag steigt Jahr für Jahr, 2007 waren es bereits an die 29 Milliarden Tonnen.</p>
<p>Die globale Erwärmung stellt das zerstörerischste und gleichzeitig wohl schwierigste Problem unserer Zeit dar, denn bereits kleine Veränderungen der globalen Temperaturen haben tief greifende Auswirkungen auf das komplizierte Klimagleichgewicht.<br />
Durch die Erderwärmung schmilzt das Eis an den Polkappen in rasantem Tempo, fast alle Gletscher auf der Erde sind bereits dabei abzuschmelzen. Folge ist ein Anstieg des Meeresspiegels, der weltweit bis zu mehreren Metern betragen könnte.<br />
Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren, Überflutungen und Hurricans nehmen zu. Menschliche Lebensräume und Ökosysteme werden sich unter dem Einfluss der globalen Erwärmung in der Zukunft verändern. Ein extremes Artensterben wird die Folge sein: Laut Wissenschaftlermeinung sind als Folge des Klimawandels ungefähr 20-30 % aller Pflanzen- und Tierspezies vom Aussterben bedroht.</p>
<p>Wie der neue Klimareport beschreibt, werden ab einer gewissen CO<sub>2</sub>-Konzentration die Folgen nicht nur bedrohlich sein, sondern ins Katastrophale umschlagen, wobei mit irreversiblen Klimaveränderungen zu rechnen ist. Frage ist nur, wann dies sein wird und wie schnell die Menschheit gegensteuern muss, um dies noch zu verhindern.<br />
Die IPCC-Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine globale Erwärmung bzw. Temperaturerhöhung um mehr als 2°C nicht erreicht werden darf, um katastrophale Konsequenzen noch zu verhindern. Um aber die 2°C nicht zu überschreiten, ist ein schnelles Handeln vonnöten,<br />
denn einige vom IPCC aufgezeigte Szenarien zeigen, dass ein Anstieg der weltweiten CO2-Emissionen nur noch bis zum Jahr 2015 erfolgen darf bzw. dann ein Maximum erreicht sein muss, ab dem die Emissionen nur noch sinken dürfen.<br />
Wir sind schon längst an einem Punkt angekommen, wo wir die Augen nicht mehr verschließen dürfen, wo wir schnell handeln müssen, um die Lebensgrundlagen auf unserem Planeten auch für folgende Generationen und die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Wir sägen auch an dem Ast, auf dem wir selber sitzen, an der Stabilität der irdischen Biosphäre, die sich durch unser Einwirken noch auf ein anderes gesünderes Gleichgewicht einpendeln könnte.</p>
<p>Um mit Hoimar von Ditfurths Worten zu sprechen:<br />
<strong>Wir müssen endlich die Gefahr wahrhaben wollen!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.planet-br.com/?feed=rss2&#038;p=67</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
