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	<title>blog.planet-br.com &#187; Schwarze Löcher</title>
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	<description>planet-BR's Wissenschafts-Blog</description>
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		<title>Crafoord Preis in Astronomie 2012 für die Entdeckung des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrophysik]]></category>
		<category><![CDATA[Crafoord Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarze Löcher gehören zu den mysteriösesten Phänomenen im Universum, derart massive Objekte, dass alles in ihrer unmittelbaren Umgebung unwiederbringlich von ihnen angezogen und in sie hineingezogen wird, selbst Licht. So mysteriös und unvorstellbar diese Objekte auch sein mögen, so gehen doch mittlerweile die meisten Wissenschaftler davon aus, dass im Zentrum jeder Galaxie ein supermassives Schwarzes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Geburt der Schwarzen Löcher aus Einsteins Theorie" href="http://blog.planet-br.com/?p=1656" target="_blank">Schwarze Löcher</a> gehören zu den mysteriösesten Phänomenen im Universum, derart massive Objekte, dass alles in ihrer unmittelbaren Umgebung unwiederbringlich von ihnen angezogen und in sie hineingezogen wird, selbst Licht.<br />
So mysteriös und unvorstellbar diese Objekte auch sein mögen, so gehen doch mittlerweile die meisten Wissenschaftler davon aus, dass im Zentrum jeder Galaxie ein supermassives Schwarzes Loch existiert, auch im Zentrum unserer eigenen Galaxie.<br />
Der Nachweis des supermassiven Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße wird als der beste Beweis dafür angesehen, dass diese exotischen Objekte wirklich existieren. </p>
<p>Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften würdigte diese Entdeckung am 15. Mai mit der Verleihung des <a title="Webseite der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften" href="http://www.crafoordprize.se/press/arkivpressreleases/thecrafoordprizeinmathematics2012andthecrafoordprizeinastronomy2012.5.6018c17913483dc064280001363.html" target="_blank">Crafoord Preises in Astronomie 2012</a> an <a title="Webseite von Reinhard Genzel" href="http://www.mpg.de/463069/extraterrestrische_physik_wissM1" target="_blank">Reinhard Genzel</a>, Professor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching und <a title="Webseite von Andrea Ghez" href="http://www.astro.ucla.edu/~ghez/" target="_blank">Andrea Ghez</a>, Professorin für Physik und Astronomie an der University of California in Los Angeles, USA.<br />
Die beiden Wissenschaftler wurden „für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische Zentrum umkreisen und damit auf ein extrem massereiches Schwarzes Loch hinweisen“ gewürdigt.</p>
<p>Da Schwarze Löcher auch keine elektromagnetische Strahlung mehr entkommen lassen, kann ein Schwarzes Loch nicht direkt beobachtet werden. Man kann nur indirekt<br />
auf die Existenz eines Schwarzen Lochs schließen, indem man die Auswirkungen seiner starken Anziehungskraft auf seine direkte Umgebung untersucht.<br />
Reinhard Genzel und Andrea Ghez und ihre Kollegen verfolgten über viele Jahre hinweg die Bahnbewegungen einzelner Sterne in unserem galaktischen Zentrum.<br />
Daraus schlussfolgerten sie, dass im galaktischen Zentrum eine extrem kompakte Punktmasse existiert, die sich nicht bewegt und deren Position mit der Radioquelle Sagittarius A* übereinstimmt. Unter der Annahme der Allgemeinen Relativitätstheorie folgerten sie, dass es sich dabei um ein sehr massereiches Schwarzes Loch handeln müsse, dessen Masse sie auf rund 4.3 Millionen Sonnenmassen abschätzten.</p>
<p><strong>Fütterung des zentralen Schwarzen Lochs</strong></p>
<p>Die langjährigen Beobachtungen von Reinhard Genzel und seines Teams mit Hilfe des Very Large Telescope der europäischen Südsternwarte ESO hatten außerdem Ende letzten Jahres zu einer besonderen Entdeckung geführt.: Die Wissenschaftler hatten eine <a title="Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft vom 14.12.2011" href="http://www.mpg.de/4693588/schwarzes_loch_sagittarius_A?seite=1" target="_blank">Gaswolke</a> mit der rund dreifachen Masse der Erde entdeckt, die in den nächsten Jahren in das supermassive Schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie stürzen und von ihm unwiederbringlich aufgesogen wird.<br />
Dies ist das erste Mal, dass man ein Objekt verfolgen kann, das bald dem Schwarzen Loch zum Opfer fallen wird. Die Gaswolke bewegt sich immer schneller in Richtung der Radioquelle Sagittarius A* und wird dabei durch die extreme Gravitationskraft des Schwarzen Lochs in die Länge gezogen, was man bereits beobachten kann. </p>
<p>[<em>Blogbeitrag von A. Ewers</em>]</p>
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		<title>Quantengravitation &#8211; was ist das?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 18:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theoretische Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Quantengravitation]]></category>
		<category><![CDATA[Quantentheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Urknall]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit jeher existiert ein Traum &#8211; und nicht nur unter Physikern &#8211; von einer vereinheitlichten Theorie der Physik, einer Theorie von Allem, die die Realität und die Natur vollständig beschreiben kann. Zwei große Theorien, die beide in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden, bilden die Grundlage der modernen Physik: Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit jeher existiert ein Traum &#8211; und nicht nur unter Physikern &#8211; von einer vereinheitlichten Theorie der Physik, einer Theorie von Allem, die die Realität und die Natur vollständig beschreiben kann. Zwei große Theorien, die beide in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelt wurden, bilden die Grundlage der modernen Physik:<br />
Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, die die Physik des Makrokosmos beschreibt, und die <a title="Teilchen oder Welle - Das ist hier die Frage" href="http://blog.planet-br.com/?p=1202" target="_blank">Quantentheorie</a>, die sich mit der Physik auf kleinster Ebene, des Mikrokosmos, beschäftigt und von Niels Bohr, Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger und vielen anderen entwickelt wurde. Beide Theorien haben sich in unzähligen Experimenten bewährt. Doch weder die eine, noch die andere Theorie kann für sich alleine genommen eine vollständige Beschreibung der Natur gewährleisten. </p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a title="Der deutsche Physiker Werner Heisenberg (links) mit dem Dänen Niels Bohr, dem der Ausspruch zugeschrieben wird:<br />
'Jeder, der von sich behauptet, er habe die Quantenmechanik verstanden, hat überhaupt nichts verstanden.' [Quelle: TU Berlin]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/04/werner_heisenberg_niels_bohr-big.jpg" alt="werner_heisenberg_niels_bohr-big"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/04/werner_heisenberg_niels_bohr-thumb.jpg" alt="werner_heisenberg_niels_bohr-thumb" /></a>
<div class="postimgcapt">Werner Heisenberg und<br />Niels Bohr</div>
</div>
</div>
<p>Damit die Physik als Ganzes logisch konsistent ist, muss eine Theorie her, die die Quantentheorie und die Allgemeine Relativitätstheorie zusammenbringt, und darüber hinaus möglichst noch die verschiedenen Teilchen und Kräfte, die wir kennen, beinhaltet.<br />
Aus diesem Grund sind Physiker auf der ganzen Welt schon seit geraumer Zeit fieberhaft dabei, eine Theorie zu entwickeln, die die Erkenntnisse aus beiden Theorien unter einen Hut zu bringen versucht und beide Theorien zu einer einzigen vereinigt, einer sog. Theorie der Quantengravitation. </p>
<p>Wie kann dies indes bewerkstelligt werden?</p>
<p><strong>Quantentheorie versus Allgemeine Relativitätstheorie</strong></p>
<p>Die beiden Theorien unterscheiden sich nicht nur enorm, sie bilden auch in vielerlei Hinsicht Gegensätze und lassen sich in vielen Gesichtspunkten nicht ohne Weiteres zusammenbringen, beschreiben sie doch ganz unterschiedliche Bereiche der Natur.</p>
<p>Die Quantentheorie sagt die Eigenschaften und das Verhalten von Teilchen auf atomarer und subatomarer Ebene voraus, sowie der Kräfte, die diese zusammenhalten, die elektromagnetische, die starke und die schwache Kraft. Sie beinhaltet jedoch nicht die Gravitationskraft, die in der Welt der Atome, Moleküle und Elementarteilchen keine Rolle spielt.<br />
Im Gegensatz zur Quantentheorie ist die Allgemeine Relativitätstheorie eine klassische (nicht quantenphysikalische) Theorie. Sie ist eine Theorie der Gravitation, eine Theorie des Raums, der Zeit und der Kosmologie. Sie beschreibt die Dynamik der Planeten, Sterne und Galaxien sowie die Evolution des gesamten Universums.</p>
<p>Die Allgemeine Relativitätstheorie besitzt einen kontinuierlichen Charakter. In jedem Raumbereich lassen sich Teilbereiche beliebig kleinen Volumens definieren, und jeder Raumbereich lässt sich beliebig oft weiter unterteilen. Es sind auch beliebig kleine Energien möglich. Ganz anders sieht es in der Quantentheorie aus.<br />
So können Energien im atomaren und subatomaren Bereich nur portionsweise, in diskreten Einheiten der Naturkonstante ħ, vorkommen. Man sagt: sie sind gequantelt.<br />
Während die Allgemeine Relativitätstheorie zumindest im Prinzip vollständig deterministisch ist – Objekte besitzen bestimmte Orte und Geschwindigkeiten -, kann die Quantentheorie prinzipiell nur Wahrscheinlichkeiten vorhersagen. </p>
<div class="paright">
<div class="postimgr"><a title="Zwei Physiker, zwei Theorien, die auf den ersten Blick unvereinbar zu sein scheinen. Niels Bohr und Albert Einstein. [Quelle: Wikipedia]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/04/niels_bohr_albert_einstein-big.jpg" alt="niels_bohr_albert_einstein-big"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/04/niels_bohr_albert_einstein-thumb.jpg" alt="niels_bohr_albert_einstein-thumb" /></a>
<div class="postimgcapt">Niels Bohr und Albert Einstein</div>
</div>
</div>
<p>In der Allgemeinen Relativitätstheorie erhält die Gravitation außerdem eine neue Interpretation. Sie wird nicht mehr als Kraft im herkömmlichen Sinne gemäß Newton verstanden, sondern sie ist als ein Ausdruck der Struktur der Raumzeit – in Einsteins Relativitätstheorie sind Raum und Zeit zu einer Einheit, der vierdimensionalen Raumzeit, verschmolzen – zu verstehen, als eine geometrische Eigenschaft der Raumzeit, eine Krümmung der Raumzeit.<br />
In der Allgemeinen Relativitätstheorie ist jeder Körper eine Quelle von Raumzeitkrümmung. Große Massen oder Konzentrationen von Masse oder Energie, die Quellen der Gravitation darstellen, krümmen die Raumzeit.</p>
<p>Einer der wichtigsten Aspekte der Allgemeinen Relativitätstheorie ist gerade, dass die Geometrie des Raums oder der Raumzeit nicht fest ist, sondern sich dynamisch entwickelt und sich durch die Bewegung der Materie mit der Zeit verändert. Bis zu Einstein schienen die Gesetze der Euklidischen Geometrie unabänderlich zu sein.<br />
Es schien unmöglich, dass etwa die Winkel eines Dreiecks sich nicht zu 180 Grad aufaddieren. Doch in der Allgemeinen Relativitätstheorie können die Winkel eines Dreiecks plötzlich alle möglichen Summen ergeben, da die Geometrie des Raums sich krümmen kann.</p>
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		<title>Geburt der Schwarzen Löcher aus Einsteins Theorie</title>
		<link>http://blog.planet-br.com/?p=1656</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theoretische Physik]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Urknall]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder hat schon einmal von Schwarzen L&#246;chern geh&#246;rt, diesen mysteri&#246;sen Objekten, die sich in einer Vielzahl im Universum befinden sollen, so auch im Zentrum unserer eigenen Galaxie, Objekte, deren Masse sich in einem winzigen Volumen zusammenballt, mit einer solch gro&#223;en Anziehungskraft, dass sie alles, was in ihre unmittelbare N&#228;he gelangt, unwiederbringlich in sich aufsaugen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder hat schon einmal von Schwarzen L&ouml;chern geh&ouml;rt, diesen mysteri&ouml;sen Objekten, die sich in einer Vielzahl im Universum befinden sollen, so auch im Zentrum unserer eigenen Galaxie, Objekte, deren Masse sich in einem winzigen Volumen zusammenballt, mit einer solch gro&szlig;en Anziehungskraft, dass sie alles, was in ihre unmittelbare N&auml;he gelangt, unwiederbringlich in sich aufsaugen, selbst Licht.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a title="Radiobild des Galaktischen Zentrums. In der N&auml;he der R&ouml;ntgenquelle Sagittarius A* befindet sich ein supermassives Schwarzes Loch von etwa 4 Millionen Sonnenmassen. [Quelle: Kassim, LaRosa, Lazio &amp; Hyman 1999]" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/galactic-center_big3.jpg" alt="galactic-center_big"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/galactic-center_thumb.jpg" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Schwarzes Loch im Zentrum<br />
der Milchstra&szlig;e</div>
</div>
</div>
<p>Doch wer versteht wirklich, was es mit diesen bizarren Objekten auf sich hat? Dies h&auml;ngt wohl auch damit zusammen, dass der Name bereits missverst&auml;ndlich, wenn nicht gar irref&uuml;hrend ist. Bei einem schwarzen Loch handelt es sich nicht um ein Loch im eigentlichen Sinne. Ein solches Objekt ist auch nicht wirklich schwarz. Ein Schwarzes Loch zeichnet sich vielmehr dadurch aus, dass es vor allem eine substanzielle Eigenschaft besitzt, n&auml;mlich Masse, und diese ist auf einen unendlich kleinen und dichten Punkt, die Singularit&auml;t, konzentriert. An der Singularit&auml;t wird auch die Gravitationskraft unendlich gross.  Die Anziehungskraft eines solchen Objekts ist so gro&szlig;, dass alles, was in seine unmittelbare N&auml;he innerhalb eines bestimmten Bereichs, des sog. Ereignishorizonts, ger&auml;t, derart stark angezogen wird, dass es unwiederbringlich vom Schwarzen Loch verschlungen wird. Da auch Licht, welches diese Grenze &uuml;berschreitet, nicht mehr entweichen und zum Beobachter gelangen kann, w&uuml;rde uns das Objekt schwarz erscheinen, wenn wir es denn beobachten k&ouml;nnten. Eigentlich k&ouml;nnen wir es aber &uuml;berhaupt nicht sehen. Alles, was innerhalb des Horizonts eines Schwarzen Lochs liegt &ndash; also auch die Singularit&auml;t -, wird f&uuml;r uns Menschen f&uuml;r alle Zeiten verborgen bleiben, so stark wir uns auch anstrengen m&ouml;gen, das Objekt theoretisch zu verstehen. Und trotzdem oder gerade weil sie so geheimnisvoll sind, stellen Schwarze L&ouml;cher eine der ultimativen Herausforderungen der modernen Physik dar.</p>
<div class="paright">
<div class="postimgr"><a title="Gekrümmte Raumzeit um ein Schwarzes Loch" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/trichter-big21.jpg" alt="trichter-big2"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/trichter-thumb1.jpg" alt="trichter-thumb" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Gekrümmte Raumzeit<br />um ein Schwarzes Loch</div>
</div>
</div>
<p>So wie die meisten Physiker und Astronomen glauben, f&uuml;hrt der Kollaps eines gen&uuml;gend massereichen Sterns am Ende seines Lebens, wenn all sein nukleares Brennmaterial aufgebraucht ist und kein Gegendruck mehr zur den Stern zusammenziehenden Gravitationskraft besteht, zu der Entstehung eines Schwarzen Lochs. Nach dieser Vorstellung kollabiert der Stern solange, bis alle Masse innerhalb eines unendlich kleinen und somit unendlich dichten Punkts komprimiert ist. &Auml;hnlich wie zum Zeitpunkt des <a title="Der Beginn unserer Welt" href="http://blog.planet-br.com/?p=7" target="_blank">Urknalls</a> das gesamte Universum in einem unendlich kleinen und dichten Punkt konzentriert sein soll, so kann man sich vorstellen, dass auch die gesamte Masse des Schwarzen Lochs in einem unendlich kleinen Punkt konzentriert ist. In dieser Singularit&auml;t, die ein mathematisches Ph&auml;nomen darstellt, steckt die gesamte Masse eines Schwarzen Lochs. Und diese stellt auch die Quelle der Gravitation eines Schwarzen Lochs dar.</p>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a title="Struktur eines Schwarzen Lochs" rel="lightbox" href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/basic-structure-bign3.jpg"><img title="Zur Vergr&ouml;&szlig;erung anklicken!" src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2010/02/basic-structure-thumbn.jpg" alt="" /></a>
<div class="postimgcapt">Struktur eines Schwarzen Lochs</div>
</div>
</div>
<p>Die Grenze des Schwarzen Lochs zum restlichen Weltall stellt der Ereignishorizont dar, der die Singularit&auml;t und damit das Innere des Schwarzen Lochs vor der Au&szlig;enwelt verbirgt, aber nicht als Oberfl&auml;che desselben verstanden werden darf, die es nicht hat. Alles, was von au&szlig;en diesen Horizont &uuml;berschreitet, selbst Licht, kann das Schwarze Loch nie mehr verlassen. Dieser Ereignishorizont definiert sich &uuml;ber den sog. Schwarzschild-Radius benannt nach dem Astrophysiker Karl Schwarzschild, der ihre Existenz vorhersagte. Dieser Radius ist proportional zur Masse des Schwarzen Lochs. Je gr&ouml;&szlig;er also die Masse, desto gr&ouml;&szlig;er ist auch die Ausdehnung des Objekts. W&uuml;rde man etwa die Sonne zu einem Schwarzen Loch umfunktionieren wollen mit der Masse der Sonne von 2 mal 10<sup>30</sup> kg, so m&uuml;sste man diese soweit komprimieren, dass von dem urspr&uuml;nglichen Radius der Sonne von 700.000 km nicht mehr viel &uuml;brig bliebe. Man erhielte ein Schwarzes Loch mit einem Radius von nur 3 km. Unsere Erde w&auml;re dagegen vergleichsweise noch winziger. Ihr Radius w&uuml;rde gerade einmal 1 cm betragen. </p>
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		<title>Weltuntergang durch den LHC ?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 18:09:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>planetbr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teilchenphysik]]></category>
		<category><![CDATA[Higgs]]></category>
		<category><![CDATA[LHC]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarze Löcher]]></category>
		<category><![CDATA[Standard-Modell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn in naher Zukunft am Large Hadron Collider (LHC) in der Schweiz Teilchen mit einer Energie von 14000 Milliarden Elektronenvolt aufeinanderprallen werden, steht ein großes Ereignis bevor. So zumindest sieht es die Internationale Forschungskollaboration des &#8220;Conseils Europeen pour la Recherche Nucleaire&#8221; oder kurz CERN, die seit ihrem 55jährigen Bestehen nunmehr am 20. November mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn in naher Zukunft am Large Hadron Collider (<a title="Weltgrößter Teilchenbeschleuniger LHC wieder in Betrieb" href="http://blog.planet-br.com/?p=1486" target="_blank">LHC</a>) in der Schweiz Teilchen mit einer Energie von 14000 Milliarden Elektronenvolt aufeinanderprallen werden, steht ein großes Ereignis bevor. So zumindest sieht es die Internationale Forschungskollaboration des &#8220;Conseils Europeen pour la Recherche Nucleaire&#8221; oder kurz <a title="CERN Webseite" href="http://public.web.cern.ch/public/" target="_blank">CERN</a>, die seit ihrem 55jährigen Bestehen nunmehr am 20. November mit dem LHC den höchstenergetischen und größten Kreisbeschleuniger der Welt wieder in Betrieb nimmt.</p>
<div class="shiftUp14"></div>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/11/lhcatlas-big.jpg" rel="lightbox" title="Ausschnitt des 27 km langen Speicherrings des LHC. Dargestellt ist außerdem der ATLAS-Detektor, einer der vier Teilchendetektoren am LHC."><img src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/12/lhcthumb1.jpg" title="Zur Vergrößerung anklicken!" /></a>
<div class="postimgcapt">Der Large Hadron Collider (LHC) am CERN</div>
</div>
</div>
<p>Allerdings &#8211; und das befürchten Kritiker dieses Experiments &#8211; könnte dieses Ereignis nicht nur für die Welt der Forschung von größter Bedeutung sein, sondern wäre für alles Leben auf diesem Planeten, ja sogar für den Planeten selbst, sprichwörtlich von endgültiger Bedeutung. Und die schlimmsten Visionen dieser auch fachkundigen Kritiker aus dem Bereich der Naturwissenschaften und insbesondere der Physik beschreiben nichts Geringeres als den Untergang der Welt etwa durch die künstliche Erzeugung eines <a title="Geburt der Schwarzen Löcher aus Einsteins Theorie" href="http://blog.planet-br.com/?p=1656" target="_blank">Schwarzen Lochs</a>, eines apokalyptischen Phänomens, welches den gesamten Planeten innerhalb von Minuten regelrecht verschlingen würde. So mancher möchte sich bei derlei Diskussionen ans tiefste Mittelalter erinnert fühlen, wo jeder, der einen wissenschaftlichen, nicht indoktrinations- konformen Fortschritt wagte, sogleich mit einer von Gott gewollten apokalyptischen Bestrafung rechnen musste und darüber hinaus ohnehin in der Hölle zu schmoren hatte.</p>
<div class="shiftUp14"></div>
<div class="paright">
<div class="postimgr"><a href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/12/fegefeuerbig.jpg" rel="lightbox" title="Mittelalterlicher Holzschnitt zur Darstellung des Fegefeuers"><img src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/12/fegefeuerthumb.jpg" title="Zur Vergrößerung anklicken!" /></a>
<div class="postimgcapt">Mittelalterlicher Holzschnitt <br />zur Darstellung des Fegefeuers</div>
</div>
</div>
<p>Dieser Vergleich hinkt natürlich, denn zum einen wird der ge- plante Ausgang der LHC-Experimente unser Weltbild weder revolutionieren, wie dies etwa bei Kopernikus im 16. Jahrhun- dert der Fall war, noch sind die LHC-Experimente &#8211; ebenso wie die Einwände der Kritiker &#8211; eigentlich nichts Neues.<br />
Das gleiche experimentelle Prinzip, nämlich das Aufeinander- schießen von Hadronen, oder um eine besonders wichtige Sorte, die Protonen, zu nennen, wird schon seit 1971 &#8211; übrigens erstmals am CERN &#8211; durchgeführt.<br />
Nachdem im Jahr 2000 mit dem <a title="Webseite Brookhaven National Laboratory" href="http://www.bnl.gov/rhic/" target="_blank">RHIC</a> am Brookhaven National Laboratory erstmals ein solches Experiment Kollisionsenergien verwendete, bei welchen die Erzeugung eines Schwarzen Lochs zumindest theoretisch möglich gewesen wäre, entbrannte erstmals eine leidenschaftliche Diskussion um derlei Weltuntergangsszenarien.</p>
<div class="shiftUp14"></div>
<div class="paleft">
<div class="postimgl"><a href="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/11/higgsevent-big.jpg" rel="lightbox" title="Kollisions-Event im ATLAS-Detektor"><img src="http://blog.planet-br.com/wp-content/uploads/2009/12/lhceventthumb.jpg" title="Zur Vergrößerung anklicken!" /></a>
<div class="postimgcapt">Kollisions-Event im ATLAS-Detektor</div>
</div>
</div>
<p>Offenbar ist der Planet seither aber nicht &#8211; jedenfalls so, dass wir es bemerkt hätten &#8211; in einem Schwarzen Loch verschwunden, und offenbar hat es die Forscher am CERN ebenso wenig davon abgehalten, die Kollisionsenergie nun auf über 14 TeV hochzuschrauben und so vielleicht ein noch gefährlicheres Experiment zu starten.<br />
Die Energie von 14 TeV entspricht etwa der kinetischen Energie einer 1 mg schweren Fliege, die mit 1 m/s unterwegs ist.  Allerdings käme wohl niemand auf den Gedanken, dass beim Zusammenstoß dieser Fliege mit einer Wand eventuell dieser Planet vernichtet werden könnte.<br />
Tatsächlich ist bei einem solchen Experiment nicht die Gesamtenergie, sondern die Energiedichte, also wie viel Energie pro Volumeneinheit konzentriert ist, entscheidend. </p>
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